Archiv der Kategorie: Natur erleben

Kartoffelfeuer

Am Freitag hat der Elternbeirat des Kindergartens ein kleines Treffen ausgerichtet.
Nach dem Kindergarten haben wir uns im Inngarten des Kindergarte getroffen, ein lagerfeuer gemacht unddaran Kartoffeln gebacken, dazu gab es ein kleines Buffet, Glühwein und Punsch.
Die Kinder hatten ihren Spaß (der Kindergartenleiter hatte ihnen die Werkstatt und den Bauwagen aufgesperrt) und die Erwachsenen hatten Zeit zum Ratschen.
IMG_8010.JPG IMG_8005.JPG IMG_8041 IMG_8043Danach hab ich meine ertsen Artikel für eine (online)Zeitung geschrieben 🙂
http://www.wasserburger-stimme.de/stadt/kartoffelfeuer-vor-toller-kulisse/2014/11/08/

 

Praktikum als Wildnispädagoge

Am Dienstag und Mittwoch hab ich meine Ausbildung zum Wildnispädagogen beendet – ich habe mein Praktikum gemacht und zusammen mit Dirk und 2 Wildnispädagoginen eine Klasse in der Wildnisschule betreut.

Dort herrscht absolute Funkstille (Funkloch) , deswegen muss man auf Handy usw. verzichten. Aber das ist jedes Mal so entspanned, dass einem 1,5 Tage vorkommen wie 3-5 Tage Urlaub. Ich frue mich schon, wenn ich als, nun fertiger (zertifiziert noch nicht – das Zertifikat fehlt) Wildnispädagoge dorthin zurück kommen kann.

20140625-181328-65608212.jpg 20140625-181335-65615142.jpg Ich war mal wieder in der Jurte und im und am Tipi

Hab Essen gekocht und beim Essen kochen zugesehen.
Es gab Futter für Körper und Geist.
Außerdem hatten wir Holler in Rohform, aber auch verarbeitet.

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Am Ende bin ich über den Jenbach gegangen und dann am Jenbach entlang und am Camp vorbei zurück in die Realität gefahren…

 

 

 

Wildnispädagogik Modul 2

Am Freitag und Samstag habe ich mein fehlendes Modul – Sprache der Vögel – für die Ausbildung nachgeholt, dieses Mal ging es um die Sprache der Vögel. Ich habe dem Gesang und dem Alarm der Vögel gelauscht, das erste Mal in meinem Leben (ohne Zelt) im Freien geschlafen und nebenbei viel geredet und gelacht.

20140602-190846-68926909.jpg 20140602-190847-68927860.jpgAuf dem Weg nach oben Blumen und Dirks Bus gesehen .

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Die Brücke überquert und immer wieder dem Wasser gelauscht.

20140602-190850-68930284.jpg 20140602-190844-68924889.jpgMeine Schlafstatt im Fuchsbau hergerichtet.

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Im Tipi am Lagerfeuer gesessen.

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Holz gemacht und aufs Wasser geschaut.

Schön wars, ich komme immer wieder gern her.

 

 

 

 

12 von 12 im April

Heute war der Wilde Frühling angesagt, ich habe mich mit meinem Clan aus der Wildnispädagogenausbildung getroffen, eigentlich dauert das ganze Treffen von Freitag bis Sonntag, ich war aber nur einen Tag dort. Schön wars hier 12 Bilder vom Tag.

Frühstücken im Hof zum Wald spazieren
Erst mal im Hof grfrühstückt, dann einen Spaziergang in den Wald gemacht.

Pflanzen sammeln Kräuter sammeln
Pflanzen angeschaut und andere spannende Dinge damit angestellt.
die Weite genießen Spuren lesen
Die Weite genossen und Spuren gelesen.

Mittagessen machen Mittagessen
Gemüse geschnippelt und im Gras zu Mittag gegessen.

Feuer bohren Birke anzapfen
Beim Feuerbohren zugesehen und eine Birke angezapft.

Abendessen Mond
Zu Abend gegessen und den Mond bestaunt.

mehr 12 von 12  gibts hier.

Wildnispädagogik Modul 5

Am Wochenende fand das letzte Modul meiner Ausbildung zum Wilnispädagogen statt (das letzte Modul im Jahreszyklus, die Vögel muss ich Anfang Juni noch nachholen)
Dieses Mal ging es um Kursaufbau und um den Abschied von der Lerngruppe in der wir die Ausbildung gemacht haben.

Weil meine Schwester dabei war, konnte ich beide Kinder mitnehmen – schön wars.
(Und wenn mann sich im Transit parallel zu dem Sitzbänken legt, kann man sich mit 1,60 sogar zum Schlafen ausstrecken)

Modul5 modul5 blatt

Zum Abschluss einer Ausbildung gehört natürlich auch eine praktische Prüfung, im Fall der Wildnispädagogik war das am Samstag:
-> Feuer machen ohne Streichhölzer (ich hab einen Feuerstein benutzt)
-> feuer so lange unterhalten, um ein Essen darauf zuzubereiten
-> das Essen sollte mindestens 3 selbst gesammelte Kräuter enthalten (es gab für mich Rührei mit Brennnessel, Breitwegerichsamen, Löwenzahn und Minze)
-> zudem musste noch jeder mind. einen halben Meter Schnur drehen

Wildnispädagogik Modul 4

Am Wochenende habe ich das vierte Modul meiner Wildnispädagogen Ausbildung besucht. Dieses Mal ging es um Coyoteteaching, Trekking und Säugetiere.
Und viele Eindrücke gesammelt, hier ein paar Sachen, die ein Wildnispädagoge so macht:

Im Wald sitzen – Schöne Sachen finden
Kraftplatz Schnecke

Im Tipi sein  – eine Tollkirsche näher betrachten.
Tipi Tollkirsche

Im Erdofen kochen und Wilkräuterquark machen
Kochen Päckchen Erdofen Springkraut

Am Lagerfeuer in der Küche sitzen
Lagerfeuer2 Lagerfeuer

Sich beim zuhören ausruhen – Spuren finden und bestimmen
Tragen Hirsch

Im Auto schlafen und dem Jenbach lauschen
Auto Wasser

Meine Ausbildung mach ich übrigens hier bei Dirk Schröder

Wildnispädagogik Modul 3

Nachdem Modul 2, wegen Rückenschmerzen leider ausfallen musste, habe ich mich im Juni wieder meiner Ausbildung gewidmet.
Im 3. Modul ging es um Wildkräuter, Pflanzen und Orientierung.
Diesmal kam ich bereits am Donnerstag und blieb bis Samstag (dann musste ich wegen Migräne nach Hause). Am Sonntag bin ich dann mit beiden Kindern gefahren und Die Große hatte sichtlich Spaß im Camp.
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Außerdem haben wir noch ein paar Tiere gesehen.
Und Pflanzen bestimmt (hier das Mädesüß)
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Es war sehr schön, wir haben wieder gute Gespräche geführt und viel gelacht, ich mag meinen Clan…

 

Windnispädagogenausbildung Basiskurs

Im Sommer war ich ja mit meiner damaligen Klasse im Wildniscamp (der Wildnisschule Chiemgau) unterhalb des Wendelstein.

Da hat es uns als Familie so gefallen, dass ich beschloss, eine Ausbildung zum Wildnispädagogen zu beginnen, wenn es mit der unbefristeten Anstellung nach dem Referendariat nichts wird.

Mit der Anstellung wurde es nichts, also setzte ich die im Sommer geborene Idee in die Tat um und meldete mich für die Ausbildung an.

In den Allerheiligenferien war es dann soweit, das erste Modul fand statt. Der basiskurs beinhaltete die Themen: Feuer, Bäume, Wasser, Schutz, Wurzeln

Da ich ungern von meinen Lieben getrennt bin, reisten wir als Familie an.

Im Camp waren w2ir dann ca 20 Erwachsene – mit insgesamt 8 Kindern (9 monate, 1 Jahr, 2 jahre (möhrchen), 2x 3 Jahre, 4, 6 und 9)
Wir waren aber die einzigen, die mit Kind im Zelt geschlafen haben – die meisten haben mit ihren Müttern im Auto übernachtet (mit Matrazen ausgestattet). Nur die beiden Ältesten (die aber nicht jede Nacht da waren, haben auch draußen – in einem Unterstand – geschlafen)

Das Program sah, wie folgt aus:

Tag 1: Anreise, Zeltaufbau, Kennenlernen und Abendessen.
Tag 2: Unterstand bauen (für die Kleingruppe), blind geführt werden + Feuerholzkunde bei nassem Wetter + Feuer machen mit Harz und Streichholz. Abends im Tipi Schalenbrennen
Tag 3: Theoriestunde Feuer (kalte Füße meinerseits uähhh) + Feuer machen in Kleinstgruppem und Mittagessen drauf kochen (meine Gruppe natte nach einer Stunde noch immer kein Feuer – Frust) nachmittags Laubhütten bauen (survival unterstand im Wald)
Tag 4: Theorie Bäume (wieder Kaltfußalarm) Clanbaum (Ahorn) studieren und Laubhütte weiterbauen (dabei hab ich gestreikt).
Nachmittags: Bow-Drill bauen (ein Feuerbohrer)
Tag 5: Theorie Wasser, Gefahren, Schutz, was kann man trinken, welche Tiere gibt es usw.
[Den Nachmittag haben wir dann zuhause verbracht – zum Schmerzen lindern, baden und Nasse kleidung trocknen.]
Tag 6: In der früh sind wir wieder ins Camp gefahren (Weg: 45min) – ein Ständchen für mich (obwohl ich das nicht wirklich mag) war aber voll süß.

Clanbaum studieren (den kann ich jetzt nicht nur am Blatt sondern auch am Kahlen Ast erkennen) und  die Unterschiede von Tanne und Fichte. Kleine Wurzelkunde; Feuer machen mit dem Feuerstein (ich hab dann einen Feuerstein und ein Schlageisen zum Geburtstag bekommen – soooo toll)

Tag 7: Verabschiedung und Verabschiedung in den Clans (Kleingruppen) aufräumen und Zelte packen – auch das Camp wurde Winterfest gemacht, das Tipi und die Jurte abgebaut.

Schön war’s, mal schauen, wie es im April weitergeht.

Klassenausflug

Ich hasse ja bergsteigen. Meiner Klasse zuliebe hab ich mich Ende Oktober aber doch auf den Spitzstein gewagt (zugegeben vom Parkplatz 20 min unterhalb der Hütte).

Aber durch das Schauspiel der Wolken, die langsam das Tal unter uns fluteten wurde ich mehrfach für die ungeliebten Mühen belohnt. Traumhaft.

Schullandheim mal anders

Ende des Schuljahres ist Schullandheimzeit. Weil ich Jugendgherbergen nicht so wirklich gern mag, wollte ich etwas anderes machen. Also sind wir in die http://www.wildnisschule-chiemgau.de/ gefahren. Mann und Kind habe ich mitgenommen, weil ich mir dachte, dass es dem Kind dort gefallen könnte.

Auf dem Programm standen: Schnitzen, Bogen schießen, Balancieren, Blindparcours, Unterschlüpfe bauen, Anschleichen, Feuer machen ohne Streichhölzer und auf dem (selbst entzündeten) Feuer kochen. Begleitet wurde das Programm von Feedbackrunden und Gesang, sowie Freizeit in der die Kinder und Erwachsenen sich ausruhen, herumstreifen und im Bach herumwaten konnten. Außerdem haben wir noch einiges über die heimische Pflanzenwelt erfahren und die Heilwirkung von Spitzwegerich, Mädesüß und Brombeerblättern ausprobiert.

Das Beste an den 2,5 Tagen war, dass wirklich alle Beteiligten Spaß in und mit der Natur hatten.

Schön war’s und wenn das mit der Staatsnote nichts wird, dann mach ich wohl eine Ausbildung zum Wildnispädagogen.